Amateursport

Als Amateursport wird jeder Sport bezeichnet, der ohne finanziellen Nutzen für den Sportler ausgeübt wird. Die erste Definition findet sich bereits Mitte des 19. Jahrhunderts in einigen Vereinsaufzeichnungen. Der Amateursportler betreibt seinen Sport vorwiegend in seiner Freizeit.

Fließende Übergänge

Zahlreiche Sportler werden heute als Amateure bezeichnet, obwohl sie teilweise auch Geld für ihre sportliche Betätigung erhalten. Vor allem im Fußball sind die Übergänge vom Amateursport zum Profisport sehr fließend. Eine klare Trennung gibt es scheinbar nicht. In Deutschland wird der Profifußball in der Bundesliga in drei Klassen gespielt. In der Fußballbundesliga, der 2. Fußballbundesliga und in der 3. Fußballliga. Viele Spieler werden jedoch auch in Regional- oder Oberligen mit einem Entgelt bedacht. Andererseits spielen auch in zahlreichen Profiklassen Amateure mit.

Bei den Olympischen Spielen stand ursprünglich immer der Gedanke des Amateurstatus im Mittelpunkt. Profis durften an den Spielen nicht teilnehmen. Der Amateurparagraf wurde im Jahr 1986 in Lausanne schließlich vollständig eliminiert. Eine deutliche Trennung von Amateuren und Profis gibt es lediglich im Tennis. In der Regel kann jedoch jeder, der Sport lediglich in seiner Freizeit ausübt und dafür kein Geld erhält, als Amateursportler bezeichnet werden. Das gilt in erster Linie für den Breitensport.